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Der Langkofel

Der Langkofel ist eine der schönsten und bekanntesten Gruppen von Bergen der Dolomiten, zwischen dem Grödnertal und dem Fassatal. Auf seinen Hängen finden jedes Jahr die Weltcuprennen in der Abfahrt und im SuperG statt. Sehr bekannt ist die Piste der Saslong mit Ziel in St. Christina.
Es gibt eine sehr schöne Legende über die Entstehung des Namens: Vor vielen Jahren lebte in der Gegend der Sellagruppe ein Volk von guten Riesen, die  mit den Menschen im Tal friedlich zusammenlebten. Unter den Riesen gab es aber einen, der Langkofel hieβ und ein richtiger Gauner war. Er stahl oft auf den Feldern und in den Hühnerställen und beschuldigte dann Mäuse, Füchse oder Falken. Seine Kameraden glaubten ihm aber nicht und behielten ihn im Auge. So entdeckten sie ihn mehrere Male beim Stehlen. Langkofel leugnete auch das Offensichtliche, aber als sie ihn zum dritten Mal im Garten des Nachbars beim Stehlen entdeckten, versammelte sich das Volk der Riesen und der “groβe Weise” verzauberte Langkofel und lieβ ihn in die Erde versinken.
Vom Riesen Langkofel ragt heute nur noch seine offene Hand hervor, die man von dem Langkofel sehen kann und die deswegen auch “Fünffinger” genannt wird.
Durch den Klettersteig Oskar Schuster erreicht man die Spitze vom Plattkofel. Die anderen Spitzen sind alle nur durch Alpenwege erreichbar.
Ein leichter Weg, der in 4-5 Stunden zurücklegbar ist, umschlieβt die Berggruppe; man startet vom Sellajoch und kommt an die Berghütten Emilio Comici (2140 Mt), Vicenza (2250 Mt), Plattkofel (2300 Mt), Sandro Pertitni und August vorbei. Der gesamte Höhenunterschied bei diesem Ausflug beträgt circa 200 Meter.
Vom Sellajoch oder von der Berghütte Vicenza kann man die Gabel des Langkofels (2681 Mt), wo sich die Berghütte Demetz befindet, erreichen. Eine Kabinenbahn verbindet sie mit dem Sellajoch.