Langlaufen in Canazei

Kommen Sie ins Fassatal skifahren. Ein Tal, welches von weiten, ruhigen und herrlichen Skipisten durchfahren ist. Die zahlreichen Loipen befinden sich in fast allen Ortschaften des Fassatals. Alba di Canazei, Campitello di Fassa, Pozza di Fassa…… In groβer Höhe am Karerpass, am S.Pellegrino Pass oder auf der Straβe zum Fedaia Pass.
Langlaufzentrum Alochet. Das Zentrum befindet sich auf der Straβe zum S.Pellegrino Pass. Drei verschiedene Loipen, je nach Schwierigkeit und Länge, für insgesamt 13 Km.

Loipe “Soraga”. Die Strecke befindet sich in Richtung V igo di Fassa dem Fluss Avisio entlang. Sie ist 2 Km lang.
Loipe “Ciancoal”. In Pozza di Fassa, ist 2,1 Km lang. Die Piste ist auch nachts beleuchtet.
Loipe “Soronc”. Befindet sich zwischen Campitello di Fassa und Canazei. 1,5 Km lang.
Loipe “Soreghes”. Befindet sich auch zwischen Campitello di Fassa und Canazei. 2,8 Km lang.
Loipe “Ciasates”. Erstreckt sich von Canazei bis Alba, für insgesamt 1,5 km Länge.
Loipe “Ciampac”. Bei Ciampac, ist durch die Seilbahn in Alba di Canazei erreichbar (2,1 Km).
Loipe “Pian Trevisan”. Befindet sich auf der Straβe zum Fedaia Pass (3,3 Km).
Die schönste und faszinierende Loipe ist auβerdem die Strecke der Marcialonga, die das gesamte Fassatal in seiner Länge durchquert.     


Ein wenig Geschichte


Schon im Jahr 1200 n. Ch. exportierten die Lappen, die richtige Künstler der Skiherstellung und auch sehr gute Skifahrer waren, nicht nur Ski, sondern auch ihre Skitechnik nach Norwegen.
Der Pfarrer von Ravenna, Francesco Negri, der um das Jahr 1660 eine Reise im L appland machte, übertrug diese Kenntnisse nach Italien. Durch Paolo Kind verbreitete sich dann Ende des 19. Jahrhunderts eine richtige Skitätigkeit. Die ersten Skirennen, die nur fürs Militär reserviert waren,  fanden im Jahr 1898 statt.
Der Langlauf erlebte eine starke Entwicklung während des 1. Weltkrieges bei der Bildung von Skieinheiten, die von ausländischen Ausbildungskräften mit groβer Erfahrung ausgebildet wurden. Im Jahr 1903 entdeckten Victor Sohn und Bilgieri das Skiwachs, das das seit immer verwendeten Robbenfell ersetzte. Die neue Entdeckung bestand vor allem aus Bienenwachs und ermöglichte nicht nur eine bessere Skiflüssigkeit, sondern verhinderte auch das Rutschen nach hinten. Im Langlauf gab es bis 1974 nur den sogenannten “Wechselschritt”.  In diesem Jahr gab es eine richtige Revolution, denn es wurden die ersten Ski aus synthetischem Material und nicht mehr aus Holz hergestellt; dies ermöglichte eine höhere Geschwindigkeit.
Während der Olympiaden von 1976 realisierte Adidas einen neuen Schuh mit einer Bindung, die nicht viel breiter als der Ski selbst war. Das Ergebnis war weniger Reibung und folglich höhere Geschwindigkeit und mehr Bedeutung bei der Benutzung der Arme. Gleichzeitig verbesserten sich auch die Pistenwalzen, die immer moderner und perfektionierter wurden.
Breitere und glattere Loipen und schnellere Ski führten so zu einer neuen Skitechnik, die der Eislauftechnik sehr ähnlich war, dem “Gleitschritt” oder skating.
Nach dem Jahr 1980 verwendeten fast alle Athleten diese neue Technik, denn der Unterschied zur alten Technik war deutlich.

Praktische Ratschläge

Die Ski wachsen verhindert die zu starke Oxydation des Skibelages und macht es gleichzeitig flüssiger und schneller. Auβerdem gibt es das entsprechende Skiwachs für jeden Schnee und jede Schneebedingung. Es ist sehr wichtig den Ski sofort nach dem Kauf zu wachsen, mehrere Male während der Skisaison und danach mindestens zwei Mal im Jahr.
Für ein tägliches und schnelleres Wachsen kann man auch Kaltwachs (als Spray).

WELCHEN UNTERSCHIED GIBT ES?

Klassicher Ski: hat eine besondere Eigenschaft, die es ermöglicht in den Schienen der Loipe zu bleiben und sich dem Boden perfekt anzupassen. Die Skispitze ist sehr gebogen und flexibel.
Skatingski: ist auf dem ersten Blick durch seine minimale Biegung der Spitze, die sogar wie abgeschnitten aussieht, erkennbar. Der Grund ist die besondere Lauftechnik des Skies, der in Bezug auf die maximale Falllinie schräg verläuft.